KNIEARTHROSE

Ursache - Diagnose - Therapie

WAS IST EINE KNIEARTHROSE?

Bei einer Kniearthrose kommt es zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Knorpelabbau und -aufbau, die eine Schädigung der Knorpelsubstanz zur Folge hat. Mit der Zeit wird der Knorpel weich, dünn und rissig, und die Belastbarkeit des Kniegelenks nimmt ab.

Im Verlauf kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der Knorpelsubstanz bis hin zu einem freiliegenden Knochen, was dann als Arthrose bezeichnet wird. Darauf reagiert die Gelenkinnenhaut (Synovialmembran) mit einer Entzündung – einer reaktiven Synovitis („aktivierte Arthrose“). Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge.

Ist die schützende Knorpelschicht völlig verschwunden, sprechen Experten von einer sogenannten Knorpelglatze. In der Folge entstehen knöcherne Veränderungen, die eine Verformung des Gelenks (Arthrosis deformans) und knöcherne Anbauten verursachen.

Typische Symptome eines Knorpelschadens im Knie sind belastungsabhängige Schmerzen und Schwellungen.

Die Symptome der Arthrose im Knie sind je nach ihrem Entwicklungsgrad unterschiedlich. Sie beginnen zunächst mit Belastungs- und Anlaufschmerzen, insbesondere nach Ruhephasen, sowie Schwellungen und Ergüssen im Gelenk. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zum sogenannten Ruheschmerz des betroffenen Gelenks, einem Schmerz der ohne jegliche Belastung sogar während der Nachtruhe auftritt.

Individuell zum jeweiligen Stadium der Kniegelenkserkrankung gibt es verschiedenste Verfahren der konservativen oder operativen Therapie, um eine schmerzfreie Situation und einen verbesserten Bewegungsumfang herbeiführen können.

Therapie ohne Operation
Therapie ohne Operation Die Therapie der Kniearthrose hängt nicht nur von jeweiligen Stadium, sondern auch von den Ansprüchen und Lebensgewohnheiten des Patienten ab. Daher geht es in der konservativen Therapie darum, die persöniche Situation der betroffenen Person zu berücksichtigen und die von ausßen beeinflussbaren Faktoren zu reduzieren. Mittel der ersten Wahl sind Medikamente mit starker Schmerz- und Schwellungslinderung, die sogenannten nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) und Coxibe. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie die Kombination von Glucosaminoglycan und Chondroitinsulfat haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Kniearthrose. Mitentscheidend ist, dass sich der Patient begleitend zur medikamentösen Versorgung regelmäßig bewegt und konsequent Physiotherapie betreibt. Die dadurch gesteigerte Muskelkraft und die Mobilisierung der Gelenke sind ein wesentlicher Baustein um die Symptomatik zu verbessern. Darüber hinaus haben sich in Vergangenheit auch Akupunkturbehandlungen sehr bewährt. Des Weiteren setzen wir orthopädische Hilfsmittel wie spezielle Tapeanlagen, Bandagen, Schienen und orthopädische Pufferabsätze zur Behandlung einer Gonarthrose ein.
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WIE ENTSTEHT EINE KNIEARTHROSE

Kniearthrose ist selten durch erbliche Veranlagung ausgelöst, sondern meist Folge von Fehlstellungen, traumatischen Verletzungen oder entzündlichen Gelenkserkrankungen, wie Rheuma, Arthritis oder Gicht. Die Entstehung der Arthrose im Kniegelenk ist multifaktoriell. Das bedeutet, dass biologische und mechanische Einflüsse die Entwicklung der Erkrankung beeinflussen: eine Mischung aus Überlastung und biologischer Veränderung der Gelenkhomöostase (Stickoxid…) Dabei kommt es zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Knorpelabbau und -aufbau, die eine Schädigung der Knorpelsubstanz zur Folge hat. Mit der Zeit wird der Knorpel weich, dünn und rissig, und die Belastbarkeit des Gelenks nimmt ab. Kniearthrose beginnt – unabhängig von der konkreten Ursache – mit Knorpelrissen und dadurch erhöhter Reibung im Gelenk, die zu verstärktem Abrieb führt. In der Regel ist zu diesem Zeitpunkt die Kniearthrose durch die Kombination aus einer kleinen Arthroskopie mit Entfernung freier Gelenkkörper in Kombination mit Hyaluronsäure und PRP oder gar Stammzellen noch umkehrbar. Krankhaft ist Kniearthrose dann, wenn die Gelenk-Alterung dem biologischen Alter vorauseilt. In diesen Fällen kann der Kniearthrose-Verlauf allerdings durch zielgerichtete Behandlung verlangsamt werden.

Im weiteren Verlauf einer Arthrose kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der Knorpelsubstanz bis hin zu einem freiliegenden Knochen, was dann als Kniearthrose bezeichnet wird. Darauf reagiert die Gelenkinnenhaut (Synovialmembran) mit einer Entzündung – einer reaktiven Synovitis („aktivierte Arthrose“). Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Am Ende des Arthroseprozesses stehen knorpelfreie Knochenflächen die direkt aufeinanderreiben: Ist die schützende Knorpelschicht völlig verschwunden, sprechen Experten von einer sogenannten Knorpelglatze. In der Folge entstehen knöcherne Veränderungen, die eine Verformung des Gelenks (Arthrosis deformans) und knöcherne Anbauten verursachen.

Verletzungen und Verschleißerscheinungen des Knorpels sind eine der weit verbreitetsten Erkrankungen im Kniegelenk. Man unterscheidet dabei den lokal begrenzten Knorpelschaden vom allgemeinen Knorpelverschleiß, der sog. Kniearthrose. Typische Symptome eines Knorpelschadens im Knie sind belastungsabhängige Schmerzen und Schwellungen.

Die Ursachen einer Kniearthrose, auch Gonarthrose genannt, sind sehr vielfältig und werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Sie ist die Endstufe des Knorpelschadens, bei der der Knochen frei liegt. Häufigste Ursache ist die normale Abnutzung, die jeden Menschen betrifft, wobei hier eine erbliche Komponente mitbestimmend sein kann. Eine Fehlstellung der Beinachse, eine chronische Instabilität des Kreuzbandes, ein Unfall, Übergewicht und mangelnde Aktivität kann die Entstehung einer Kniearthrose ebenfalls begünstigen.

Die Symptome der Kniearthrose sind je nach ihrem Entwicklungsgrad unterschiedlich. Sie beginnen zunächst mit Belastungs- und Anlaufschmerzen, insbesondere nach Ruhephasen, sowie Schwellungen und Ergüssen im Gelenk. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zum sogenannten Ruheschmerz des betroffenen Gelenks, einem Schmerz der ohne jegliche Belastung sogar während der Nachtruhe auftritt. Fehlstellungen wie ein X- oder O-Bein erhöhen das Risiko eines frühen Knorpelschadens und damit einer Kniearthrose durch eine unphysiologische Überlastung des Kniegelenks. Um dies zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Diagnose, Beobachtung und evtl. Behandlung zu empfehlen.

Aber auch eine eingeschränkte Funktion der gelenkführenden Muskeln und Sehnen spielen eine Rolle. Verhärtete Muskeln und eine geringe Flexibilität können das Kniegelenk nicht gut führen. Daher sind chronische Schmerzen in der häufig bereits verhärteten und nur noch wenig vitalen Muskulatur oder auch untrainierten und geschwächten Muskulatur begründet.

Individuell zum jeweiligen Stadium der Arthrose gibt es verschiedenste Verfahren der konservativen oder operativen Therapie, um eine schmerzfreie Situation und einen verbesserten Bewegungsumfang herbeiführen können. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und hängen von den Ursachen und dem Schweregrad des Knorpelschadens ab. Daher legen wir großen Wert darauf, die Schmerzen unserer Patienten genau zu analysieren, damit wir vor allem die Ursachen behandeln können.
Dabei spielen die Größe, die Lokalisation und die Ausdehnung/Beteiligung des Knochens eine entscheidende Rolle. Zudem berücksichtigen wir die Ansprüche und das Alter des Patienten und legen Wert darauf, nicht nur den Knorpelschaden sondern auch bedingende  Bandinstabilitäten oder Achsfehlstellungen gleichzeitig zu behandeln.

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WELCHE BESCHWERDEN TRETEN BEI KNIEARTHROSE AUF

Die Symptome der Kniearthrose sind je nach ihrem Entwicklungsgrad unterschiedlich. Sie beginnen zunächst mit Belastungs- und Anlaufschmerzen, insbesondere nach Ruhephasen, sowie Schwellungen und Ergüssen im Gelenk. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zum sogenannten Ruheschmerz des betroffenen Gelenks, einem Schmerz der ohne jegliche Belastung sogar während der Nachtruhe auftritt.

Typisch für die Kniearthrose ist der Anlaufschmerz. Morgens oder bei der bei der ersten Bewegung kann ein Schmerz auftreten, der mit zunehmender Aktivität nachlässt.

Ein anderer, charakteristischer Arthroseschmerz ist der Belastungsschmerz: Er tritt bei momentaner Überlastung eines Gelenks auf. Typisch für die Kniearthrose ist der Schmerz beim Treppe abwärts laufen oder beim abwärts gehen, da hier das gesamte Körpergewicht auf der veränderte Kniegelenk schiebt.

Normalerweise treten Ruheschmerzen und Belastungsschmerzen nur bei Arthrose auf. Ruheschmerzen oder nächtliche Gelenkschmerzen sind hingegen charakteristisch für Arthritis oder rheumatische Beschwerden, können aber auch bei sehr

Individuell zum jeweiligen Stadium der Kniearthrose gibt es verschiedenste Verfahren der konservativen oder operativen Therapie, um eine schmerzfreie Situation und einen verbesserten Bewegungsumfang herbeiführen können.

KNIESCHMERZEN - WAS TUN

Das Kniegelenk ist durch seinen komplizierten Bau und seine große Beweglichkeit eines der verletzungsanfälligsten Gelenke des menschlichen Körpers. Ein fein abgestimmter Apparat aus Bändern, Sehnen und Muskeln stabilisiert das Knie. Das Verständnis der Anatomie des Kniegelenks ist entscheiden: Das Kniegelenk ist abhängig von den Funktionen der verschiedenen Bänder und einer kräftigen Muskulatur. Aus diesem komplexen Zusammenspiel aus Knochen, Bändern und Muskeln können unterschiedliche Arten von Knieschmerzen entstehen Schmerzen sind ein Warnzeichen, das auf Überlastung, akute Verletzungen, Gelenkverschleiß, Stoffwechselstörungen oder Einklemmungen von Nervenbahnen hinweisen kann.

Sie können im Bereich des Kniegelenkes den Knochen, die Muskeln, die Bänder (Kreuzbänder oder Seitenbänder), den Knorpel oder den Meniskus betreffen. 

Wenn Sie Knieschmerzen haben, sollten Sie die Beschwerden möglichst genau beschreiben: Die Umstände, die Art, der genaue Ort und die auslösenden Bewegungen Ihres Knieschmerzes helfen bei der notwendigen Diagnose der Schmerzursachen. Es ist auch sehr hilfreich zu verstehen, bei welcher Aktivität die Knieschmerzen auftreten. Sollten die Schmerzen stechend sein und das Kniegelenk geschwollen sein, so ist meistens eine Verletzung der Auslöser, während eine Gelenkserkrankung oder eine rheumatische Erkrankung Entzündungen und eher brennende Dauerschmerzen verursachen.

Knie Anatomie

KNIEARTHROSE UNTERSUCHUNGEN BEI GELENKERKRANKUNGEN

ZUHÖREN ist das wichtigste Instrument bei der Anamnese (Befragung des Patienten). Die Geschichte eines Patienten nach seinen Empfindungen und Beobachtungen steht am Anfang jeder Untersuchung. Vor allem Fragen bei welcher Aktivität der Schmerz auftritt oder ob bereits der typische Arthrose Nachtschmerz, ein Unfall oder eine Voroperation vorliegen. Laborwertuntersuchungen können entzündliche Krankheitsprozesse der Gelenkerkrankung aufklären. Im Falle von Knochenschädigungen (Nekrosen) durch eine Gelenkerkrankung kann das Labor klären, ob eine Infektion Ursache der Kniearthrose ist

Die körperliche Untersuchung mit Betrachtung des Gangbildes, einer Gangbildanalyse und der Untersuchung des Kniegelenkes bezüglich Schmerzpunkten, Beweglichkeit, und Instabilitäten ist unabdingbar. Eine Gelenkerkrankung nur anhand eines Röntgenbildes zu diagnostizieren ist keine allzu detaillierte Vorgehensweise.

Bildgebung: das Patientengespräch und die direkte körperliche Untersuchung muss durch bildgebende Verfahren ergänzt werden.

Das wichtigste Instrument zur Diagnose einer Kniearthrose ist das Röntgenbild. Bereits hier sieht man Gelenkveränderungen, die auf eine Arthrose im Knie hinweisen. Das können knöcherne Randanbauten / Osteophyten und Gelenkspaltverschmälerungen sein. Aber auch ein Ultraschall zur Darstellung von Verkalkungen oder Ergüssen ist in vielen Fällen bei Arthrose notwendig und sinnvoll. Weitere Möglichkeiten, um eine Gelenkerkrankung bezüglich ihres Stadiums genau zu erkennen und einen individualisierten Therapieplan zu erstellen ist das MRT / : Magnetresonanztomografie.

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ARTHROSE PROPHYLAXE – WIE SOLLTE RICHTIG GEGEN GELENKERKRANKUNGEN VORGEBEUGT WERDEN

Häufige Gründe für eine Kniearthrose sind Lebensalter, Bewegungsmangel, Abnutzung und berufs- und sportbedingter Überlastung der Gelenke.

Arthrose kann aber auch als Folge von Unfällen, Brüchen und Sportverletzungen auftreten. Vor allem am Knie ist die Arthrose oft auf Sportverletzungen zurückführen. Eine der häufigsten Ursachen für frühe Kniearthrose ist beispielsweise eine Meniskusentfernung nach Meniskusriss. In vielen Fällen sind auch erbliche Ursachen für Arthrose verantwortlich: angeborene Fehlstellungen der Gelenke, X- und O-Beine, Hüftdysplasie, genetisch bedingte Knorpelschwäche oder andere erbliche Ursachen.

Gerade in diesen Fällen ist eine frühzeitige Behebung dieser Ursachen durch Verwenden von Einlagen, Kreuzbandrekonstruktion oder Osteotomien zur Achskorrektur enorm wichtig.

Zudem ist Sport aus mehreren Aspekten hilfreich: Fließende Bewegungen schmieren Ihre Gelenke auf natürliche Weise. In vielen Fällen kann man Gelenke aber durch Bewegung und einen guten Trainingszustand der umgebenden Muskulatur entlasten. Je besser die Muskulatur die Gelenke zusammenhält, um so besser wird die Gelenksfunktion unterstützt und die Knorpel entlastet. Regelmäßige Bewegung hilft bei der Ernährung des Gelenkknorpels. Weil Knorpel nicht durchblutet werden, ist ein Mindestmaß an Bewegung erforderlich um den Knorpel am Leben zu erhalten.

Durch Sport wird aber auch das Gewicht gehalten oder reduziert, was zu einer verminderten Dauerbelastung und damit Schonung des Knorpels beiträgt. Allgemein trägt ein normales Körpergewicht zu einer langzeitigen Schonung des Gelenkes bei.

Auch kann bei frühzeitigen Knorpelschäden die Injektion von Hyaluronsäure zur Heilung und Protektion des geschädigten Knorpels beitragen.

Häufig gestellte Fragen

WAS IST ARTHROSE UND WIE ENTSTEHT SIE?

Bei einer Arthrose kommt es zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Knorpelabbau und -aufbau, die eine Schädigung der Knorpelsubstanz zur Folge hat. Mit der Zeit wird der Knorpel weich, dünn und rissig, und die Belastbarkeit des Gelenks nimmt ab. Im Verlauf kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der Knorpelsubstanz bis hin zu einem freiliegenden Knochen, was dann als Arthrose bezeichnet wird.

WELCHE SYMPTOME HAT MAN BEI ARTHROSE?

Arthrose ist selten durch erbliche Veranlagung ausgelöst, sondern meist Folge von Überlastungen Fehlstellungen, traumatischen Verletzungen oder entzündlichen Gelenkserkrankungen, wie Rheuma, Arthritis oder Gicht. Die Entstehung der Arthrose ist multifaktoriell. Das bedeutet, dass biologische und mechanische Einflüsse die Entwicklung der Erkrankung beeinflussen: eine Mischung aus Überlastung und biologischer Veränderung führt zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Knorpelabbau und -aufbau, die eine Schädigung der Knorpelsubstanz zur Folge hat. Mit der Zeit wird der Knorpel weich, dünn und rissig, und die Belastbarkeit des Gelenks nimmt ab.

WELCHES MEDIKAMENT HILFT BEI ARTHROSE?

Im akut schmerzhaften Zustand hilft die einmalige Infiltration von Cortison. Diese sollte aber nur in solchen Situationen und wegen der unerwünschten Nebenwirkungen äußerst selten verwendet werden. Ansonsten helfen nichtsteriodale Antirheuamtika wie Diclofenac, Voltaren, Acoxia u.ä. gegen Schmerzen. Für die Stärkung des Knorpels wird die Einnahme von Glukosaminen und Chondroitinsulfat

WIE KANN MAN GEGEN ARTHROSE VORBEUGEN?

Wenn möglich, sollte man Überlastungen vermeiden, wenn diese beruflich nicht unbedingt notwendig sind. Eine weitere Überlastung ist das Körpergewicht, das man durch eine ausgewogene, gesunde Ernährung normalisieren oder reduzieren sollte. Durch regelmäßige körperliche Aktivität wie Rücken- und Knieschule kann die Koordination und die Muskulatur verbessert und die Belastung auf das Knie reduziert werden. Vorligende Fehlstellungen und Instabilitäten sollten behandelt werden.

WAS IST BESSER – WÄRME ODER KÄLTE

Beides ist richtig eingesetzt hilfreich. Während im akuten Zustand altes Abbrausen die Entzündung und damit die Schmerzen lindert, kann Wärme wiederum den verspannten Muskeln gut tun. In der kalten Jahreszeit hingegen empfiehlt es sich, die betroffene Gelenkregion gut zu schützen, da längere Kälteeinwirkungen den Schmerz wieder fördern.

HILFT PHYSIOTHERAPIE BEI KNIEARTHROSE

Physiotherapie und Gymnastik ist bei der Kniearthrose in jedem Fall hilfreich. Durch eine Rücken- und Knieschule kann die Koordination und die Muskulatur verbessert und die Belastung auf das Knie reduziert werden. Folgende sportliche Aktivitäten sind zudem hilfreich: Nordic Walking, Radfahren, Aquafitness, Yoga oder Thai Chi.

WELCHE ERNÄHRUNG HILFT BEI KNIEARTHROSE

Sie können mit Ihrer Ernährung eine Arthrose positiv aber auch negativ beeinflussen: Während zuckerreiche Nahrung und Kohlenhydrate einer Entzündung Nährboden verschaffen, sind Gemüse, Obst und Fisch gut für die Gewichtsreduktion und den Stoffwechsel. Im besonderen bei Arthrose empfohlen sind: Fisch mit hohem Omega-3-Fettsäuren-Gehalt wie zum Beispiel Lachs, Makrele, Sardinen oder Forelle, Knoblauch (Lauch allgemein), Ingwer, Spinat, WalnüsseAuch intermittierendes Fasten ist bei Arthrose sehr hilfreich

HYALURONSÄURE BEI KNIEARTHROSE

Hyaluronsäure ist dafür zuständig, Wasser zu speichern und Knorpel somit zu stärken und resistenter zu machen. Gleichzeitig ist bekannt, dass der Knorpel arthrotischer Gelenke einen niedrigen Anteil an Hyaluronsäure hat, was erklärt, warum die Gabe von hochmolekularer Hyaluronsäure hilft, ein Gelenk auf zu bauen und zu stärken. Für uns ist die Hyaluronsäure Mittel der ersten Wahl bei einem frühzeitigen Knorpelschaden, um diesen wieder adäquat auf zu bauen. Wir empfehlen die Injektion von Hyaluronsäure bei chronischem, geringgradigem Knorpelschaden in einem der drei Kniekompartimente. Dabei geben wir 3 Injektionen im Abstand von jeweils ca einer Woche. Bei leichter Arthrose können hier gute Ergebnisse erzielt werden, und Patienten kommen oftmals nach 8-12 Monaten für eine weitere Serie zurück.

PRP BEI KNIEARTHROSE

PRP sind die Wachstumsfaktoren aus dem Eigenblut. Bei der Gabe von PRP werden die Plättchen nach Injektion in die das Kniegelenk degranuliert und setzen verschiedene Wachstumsfaktoren frei. Diese gefäss- und endothelbildenden und insulin-ähnlichen körpereigenen Wachstumsfaktoren haben enorme Regenerationskräfte. Zudem aktivieren sie in geringem Masse die vor Ort präsenten Stammzellen. Wir empfehlen die 3 malige Gabe von PRP in ca. 1 wöchigem Abstand am besten in Kombination mit Hyaluronsäure als Trägersubstanz.

STAMMZELLEN BEI KNIEARTHROSE

Um Knorpel aus Stammzellen zu regenerieren, sollte man Stammzellen aus dem Körperfett verwenden, da hier die höchte Dichte an mesenchymlen Stammzellen vorliegt. Stammzellen sind die Feuerwehrmänner und gleichzeitig Reparaturzentrale unseres Körpers und werden dann aktiv, wenn sie durch absterbende Zellen oder Entzündungen angelockt werden. Sie haben dabei nicht nur die aktuell höchste antientzündliche Wirkung, sondern haben auch die Möglichkeit, sich selbst zu vermehren und sich in das abgestorbene Gewebe zu differenzieren und damit eine Regeneration zu erzielen. Daneben können sie auch neue Blutgefäße bilden, damit den abgestorbenen Knorpel wieder ernähren und eine Regeneration voran treiben. Diese Verfahren ist das derzeit höchstpotente biologische Zellverfahren und hat keinerlei Nebenwirkungen.

WAS KOSTET EINE BEHANDLUNG

Während die Hyaluronsäure- und die PRP Therapie von manchen privaten Krankenkassen übernommen wird, ist die Stammzellbehandlung eine reine Selbstzahlerleistung und wird auch von den privaten Krankenkassen nicht anerkannt. Bitte setzen Sie sich bezüglich der exakten Kosten mit uns in Verbindung. Dazu sollte in einem Gespräch fest gestellt werden, ob und welche Art der Zelltherapie am besten geeignet ist.

HILFT EINE ARTHROSKOPIE / GELENKTOILETTE BEI ARTHROSE

Spätestens seit 2002 sollte man mit derartigen Therapievorschlägen vorsichtig sein: 2002 wurde in einer mehrfach ausgezeichneten Studie aufgezeigt, dass dieser Eingriff nur Sinn macht, wenn nachweislich freie Gelenkkörper vorliegen, die einklemmen oder stören. Das simple „glätten“ des Knorpels verändert die Situation nicht nachhaltig und kann in manchen Fällen auch zu einer Verschlechterung der Situation führen.

WAS IST EIN „SCHLITTEN“?

Mit einem Schlitten meint man eine Teilprothese von entweder der Innen- oder der Außenseite des Kniegelenkes. Da alle Bänder erhalten bleiben, erholen sich die Patienten deutlich schneller von diesem Eingriff als nach einer Totalprothese, auch da der Schnitt und damit der Weichteilschaden deutlich geringer sind. Bei guter Indikationsstellung und Operation sind Standzeiten von 15 bis 20 Jahren normal. Die Sportfähigkeit nach Teilprothese ist deutlich höher als nach einer Totalprothese.

WAS KANN ICH NACH EINER KNIEPROTHESE NOCH MACHEN?

Unabhängig vom Prothesentypen sind leichte körperliche Betätigungen wie Bergwandern, Fahrrad fahren, nordic walking, schwimmen, golfen etc. möglich. Wechselrichtungssportarten wie Tennis, Skifahren, Fussball etc. können mit einer Teilprothese bedenkenlos durchgeführt werden, sollten aber mit einer Vollprothese in verminderte Intensität betrieben werden.

PRP-Therapie

Bei der Gabe von PRP / Blutplasmatherapie werden die Plättchen aus Eigenblut gewonnen und nach Injektion in die betroffene Region degranuliert und setzten verschiedene Wachstumsfaktoren frei. Diese gefäss- und endothelbildenden und insulin-ähnlichen körpereigenen Wachstumsfaktoren haben enorme Regenerationskräfte.

Bewertungen über Prof. Dr. Schoettle

Wirklich einer der besten Ärzte!
Er hat mich und meine Zwillingsschwester wunderbar behandelt. 2 Jahre nach der OP sehr zu Frieden und keine Schmerzen!"
jameda
Unsere Fahrt hat sich gelohnt nach München . Meine Tochter wurde mit einer" MPFL" perfekt betreut & operiert und jetzt nach der Endkontrolle ist sie ( 6 Wochen nach der OP ) wieder motiviert für den Sport, was die letzten 2 Jahre, nur unter Angst vor einer Patellaluxation kaum möglich war! Danke an Prof.Schöttle, für die sehr gute
Arbeit !"
jameda
Dr. Schoettle hat vor einigen Jahren mein verpfuschtes Knie gerettet und ich bin seitdem sogar komplett! beschwerdefrei und gehe sogar wieder Skifahren! Besser hätte es nicht laufen können und ich bin ihm dafür sehr dankbar."
jameda
Mitglieder in folgenden Wissenschaftlichen Vereinigungen:

Prof. Dr. med. Philip Schoettle
KNEE AND HEALTH INSTITUTE MUNICH
Sprechzeiten Montag bis Freitag nach Vereinbarung

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