THERAPIE MIT OPERATION

Schoettle Kreuzband

 

OSTEOTOMIE BEI ARTHROSE IM KNIE

 

Wenn der Knorpel durch ein massives X- oder O-Bein bis auf den darunter liegenden Knochen angegriffen ist, dauerhafte belastungsabhängige Schmerzen vorliegen und die Fehlstellung den Erfolg einer konservativen Therapie gefährdet, ist bei Patienten unter 60 mit guter Knochenqualität unbedingt die Umstellungsosteotomie zur Korrektur des O- oder X-Beines zu empfehlen.

Durch die Umstellungsosteotomie wird die Überlastung dauerhaft beendet, der Knochen sowie der Knorpel kann sich erholen und die Wahrscheinlichkeit eines künstlichen Gelenkersatzes wird signifikant gesenkt. Richtig und erfahren durchgeführt, kann dieser Eingriff mit einem 4 cm langen Schnitt durchgeführt werden und der Patient bereits am Tag nach der Operation das Bein teil belasten. Man bedient sich dabei einer individualisierter 3 D Planung, um die Gelenkachse bei der Umstellungsosteotomie in allen Ebenen den Bedürfnissen und den Bedingungen des Kniegelenkes an zu passen.

Der Eingriff der Umstellungsosteomie / Achskorrektur wird stationär durchgeführt. Sie sind dabei 3-4 Tage hospitalisiert. Bereits am Tag nach der Umstellungsosteotomie werden Sie mit unseren spezialisierten Therapeuten mobilisiert. Das Tragen einer Schiene ist nicht notwendig.

Nach der Umstellungsosteomie ist die Verwendung von Krücken mit einer Teilbelastung über einen Zeitraum von 3 Wochen notwendig. Danach kann entsprechend dem Schmerzsyndrom zügig aufbelastet werden. Je nach Ihrer beruflichen Aktivität sind dann auch schon leichte körperliche Aktivitäten möglich. Eine Röntgenkontrolle ist nach 6 Wochen notwendig. Sobald Sie keine Krücken mehr benötigen können Sie auch wieder Auto fahren

Schoettle OP

 

TEILPROTHESE / SCHLITTEN BEI KNIEARTHROSE

 

Bei diesem vergleichsweise schonenderem und schmerzärmeren Verfahren, bei dem nur der innere oder der äußere Teil des Kniegelenkes ersetzt wird, bleiben alle Bänder des Kniegelenks komplett erhalten. Die Schlittenprothese wird entsprechend der individuellen Bandspannungen eingesetzt, wodurch eine Wiederherstellung des ursprünglichen Bewegungsumfangs sehr schnell erreicht werden kann. Im Vergleich zu einer Totalprothese ist dieser Eingriff sehr schonend und das Gangbild bleibt nahezu unverändert, so dass bereits einen Tag nach dem Eingriff mit Bewegungs- und Gangübungen begonnen werden kann.

Diese Eingriffe werden ausnahmslos in einem stationären Aufenthalt versorgt. Bereits nach 4 Tagen ist eine Verlegung in eine stationäre Rehabilitationseinrichtung möglich. Nach einer Schlittenprothese ist die Verwendung von Krücken mit einer Teilbelastung über einen Zeitraum von 2 Wochen notwendig. Danach kann entsprechend dem Schmerzsyndrom zügig belastet werden, so dass nach Entlassung aus der Rehabilitation ein Gehen ohne Krücken problemlos möglich sein sollte.
Je nach Ihrer beruflichen Aktivität sind nach 4 Wochen auch schon leichte körperliche Aktivitäten möglich.
Sobald Sie keine Krücken mehr benötigen können Sie auch wieder Auto fahren. Nach einer gesicherten Einheilung und dem Wiedererlangen einer guten Muskulatur sind auch sportliche Aktivitäten wie Skifahren, golfen oder Tennis spielen in angepasstem Maß schmerzfrei möglich.

Schoettle OP

 

TOTALPROTHESE BEI KNIEGELENKARTHROSE

 

Im Falle einer weit fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose, bei der alle Anteile des Gelenks betroffen sind, kommt eine Knietotalprothese zum Einsatz. Bei der Verwendung einer solchen Knieprothese können im gleichen Eingriff auch Beinachsenfehler, Beinlängendifferenzen und die Funktion dauerhaft geschädigter Bänder ausgeglichen und ersetzt werden.

Da sich die Anatomie von Knochen zu Knochen nicht nur zwischen Frauen und Männern deutlich voneinander unterscheidet, sondern auch innerhalb ein und desselben Geschlechts, muss für jeden Patienten ein individuelles System einer Knie-Totalendoprothese berechnet und angepasst werden. Die von uns verwendeten Methoden zur Berechnung des entsprechenden Gelenkersatzes gewährleisten die Übernahme der bereits bestehenden Anatomie unter Berücksichtigung der optimalen Funktion. Prof. Schoettle legt bei der Implantation von Knietotalendoprothesen besonderen Wert darauf, eine bandstabilisierende Operationstechnik zu verwenden, da jedes Knie andere Spannungsverhältnisse hat und diese mit dieser Technik berücksichtigt werden.

Dadurch und durch eine lokale Schmerztherapie erlangen wir im Gegensatz zu anderen Verfahren eine zeitige freie Beweglichkeit und die Mobilisation beginnt bereits am Folgetag nach der Operation.

Der Eingriff findet zur gesicherten Wundheilung und zur intensiven Physiotherapie und guten Schmerztherapie stationär statt. Nach einer knappen Woche können Sie je nach Ihren Vorstellungen und Beratung mit uns in eine stationäre Nachbehandlung / Rehaeinrichtung entlassen werden.

Während die Krücken nach ca. 4 Wochen abgelegt werden können, sollte nach einem Zeitraum von ca. 3 Monaten ein normales Gangbild wiedererlangt werden. Selbständig Auto fahren können Sie ab dem Zeitpunkt, aber dem Sie schmerzfrei ohne Krücken gehen können. Leichte sportliche Aktivitäten können Sie ca. 6 Wochen nach dem Eingriff wiederaufnehmen.

Insgesamt ist es nach einer Totalendoprothese wieder möglich, leichte sportliche Aktivitäten wie Bergwandern, golfen, Fahrrad fahren, schwimmen und bei guter muskulärer Stabilität auch moderat Ski zu fahren und Tennis zu spielen.

Prof. Dr. med. Philip Schoettle
KNEE AND HEALTH INSTITUTE MUNICH
Sprechzeiten Montag bis Freitag nach Vereinbarung

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